RELEASE

Hallo Hans,

Sylvia hat mich am Freitag aus den San Francisco angerufen um mir zu sagen das deine Seele gegangen ist.

Erst kürzlich hatte ich an dich gedacht dir eine Mail geschrieben mit dem Foto der Installation “Prophecy of the Hopi ” die ich diesen Winter auf meinem Grundstück aufgestellt habe , hast du sie noch gesehen ? Du warst  damals von den Hopi Indianern deren spirituelle Lebensweise genauso inspiriert wie ich als wir uns kennen lernten bei unserem ersten Treffen in der Szenen Kneipe an der Grindelallee. Ich erzählte dir  completely   “stoned out my mind ” von meiner Vision zu leben , hast dann den Finger in die Wunde gelegt sagtest das  es eine Illusion sei  solange ich nicht clean, süchtig bin. Dank dir bin ich ins “Release ” in der Karo gegangen , später auf den Hof in Velgen,  was mich auf den Weg gebracht hat wahrhaftig zu werden ….

Jahrzehnte später haben wir uns “zufällig ” wieder gesehen als ich zur Beerdigung meines Bruders im Hauptbahnhof eintraf , in der Tür stehend dich auf dem Bahnsteig sah wie du deine Freundin abgeholt hast …

Ich hab dir das original “Release” Videotape auf DVD kopiert die du Loki zum Geburtstags geschenkt hast …

Mein Freund ,du wirst nicht in die Vergessenheit eintreten immer mit uns sein solange wir selbst sind .

Gunter*

Die DVD  “RELASE”–30min. footage aus den Tagen der Kommune von Thomas Struck, NDR Beitrag, mit Interview von Hans versende ich wer sie haben möchte als Erinnerung an ihn.

Kontakt: gunterpottery@eircom.net

„INSTALLATION PROPHECY OF THE HOPI„

Privat Collection Irland

Nach der Überlieferung der Hopi lebten vor der Erschaffung der Erde die Geister in einem grenzenlosen Raum namens Tokpela. Zur Zeit der Erdschöpfung sollten die Geister menschliche Gestalt annehmen und der Schöpfer bestimmte diejenigen, die das irdische Leben beginnen sollten. Doch schon bald entwickelten sich viele schlechte Menschen und missachteten die Weisungen des Schöpfers. Deshalb wurde die Erste Welt durch Feuer vernichtet und es überlebten nur die Guten, die sich an die Gebote gehalten hatten.

Es entstand die Zweite Welt, aber wieder wurden die Menschen böse. Abermals vernichtete der Schöpfer die Welt, diesmal jedoch mit Eis und Schnee. Da entstand eine neue, die Dritte Welt. Sie war zwar nicht so schön wie die vergangenen, dafür lebten in ihr zufriedene Menschen. Irgendwann jedoch wurden auch diese Menschen böse, kämpften gegeneinander und hörten nicht mehr auf den Schöpfer. Einige gute Menschen wollten in einer anderen Welt Zuflucht suchen.

Sie fanden schließlich die Vierte Welt, das war unsere heutige Welt, in der Masaw, der Hüter der Welt, lebte. Masaw erlaubte ihnen zu bleiben, warnte sie aber vor den Schwierigkeiten, die ihnen bevorstanden. Sie wohnten an vielen Orten, bevor sie ihre heutige Heimat erreichten.[3] Das neue Land war so unfruchtbar, dass nur Gebete ihnen Regen und damit Nahrung bringen konnten.

Die Hopi glauben, dass in naher Zukunft das fünfte Zeitalter beginnt, da Prophezeiungen zum Ende der vierten Welt bereits eingetreten seien: mit dem Kürbis der Asche wurde die Atombombe gedeutet, und das Haus, wo sich die Völker treffen als das UN-Gebäude in New York. Laut den Legenden soll es überall auf der Erde brennen und eine Zeit großer Umwälzungen beginnen. Nur Menschen, die es nicht verlernt haben, mit der Natur zu leben, würden überleben.

Es werde Licht

Yesterday, in a class I am attending, we had an exercise in the dark. It was the first time since Dialog I had spent any time in “real” dark. But I instantaneously couldn’t comply with the exercise.

I had an immersive experience, disconnected from the proposed exercise, because of those voices in the dark, the movement, all the things you taught me about: mindspace, projections and amplifications in the dark… all this came to me all of a sudden. All I remembered was you and my “dark days”. Vivid memories of months and years in those few minutes…

And then it was over.

I arrived home, but couldn’t sleep at night—mainly because at one point I imagined telling you this, talking to you about this and many other things I know you would understand so well…

Then, when I was finally falling asleep, I could hear your voice asking:
“Was it real dark Ale?”

So I came here to answer: Nope. At one point I had to close my eyes not to lose the illusion of darkness… But we could have made it darker, it was just one light-trap away.

Things are better now, but I still miss you. 

Alexandre Baptista‎
Campinas, Brasil

Des Tod ist keine Ende

Der Tod ist kein Ende, sondern eine Einweihung, für den Sterbenden wie für die Hinterbliebenen. Wenn ein Geliebter stirbt, ein Freund oder Elternteil, und die Realität des Todes schockartig in dein Bewusstsein tritt, hast du die Chance, eine Einweihung zu erleben. Einweihung in eine Art zu leben, die tiefer ist und wahrer als das Leben, das du zuvor, den Tod ignorierend, gelebt hast.

So ist der Schmerz der Trennung dein Freund und dein Lehrer, und wenn du dich furchtlos seinen Lehren hingibst, trägt er dich über Schranke und Trennung hinweg zur Entdeckung des ewigen Lebens. Lade den Freund ein, in deinem Herzen zu wohnen, und lebe dein Leben.

-aus “Die Stimme des Herzens” von Safi Nidiaye

Die Ausweise von Hans Meister

Hans’ ID badge collection:

Weihnachten bei Omi 2017

Wir hatten noch schöne Weihnachtstage mit Hans, er war gut drauf und zuversichtlich, wenn auch etwas “wackelig”, wie er sagte. Seine Stimme war volltönend, er hatte viel zu erzählen und hat  am 2. Weihnachtstag, in der großen Runde bei Omi, begeistert Weihnachtslieder mit uns gesungen.

Heiligabend in Harburg

Pyrotechniker erinnert sich – MOPO

“Bei einer Sprengung für die Kindersendung ,Die Pfefferkörner‘ ging der Mann plötzlich auf mich los“, so Meister. „Erst drohte er damit, mir die Lizenz zu entziehen, dann sagte er: ,Wenn Sie nicht aufpassen, sind Sie in vier Wochen tot.‘“ Weil von S. im selben Atemzug seine Waffensammlung daheim erwähnte, fasste Meister das als Morddrohung auf und erstattete Strafanzeige.

– Quelle: MOPO 21.02.17

Cuxhaven Beach

We took a weekend trip to the North Sea and asked Hans if he’d like to join. Hans was hobbling around with his foot in a brace as he had broken it a few months earlier stepping off his Vespa. Our group was made up of Maret, Lena, Hans and Baden. We packed up the car with some beer, a mini gas grill and some German fleisch tubes and headed along the Elbe direction North Sea. We cruised along the orchards of Hamburg Altes Land, then on to Cuxhaven. Hans riding shotgun telling stories, the girls in back drinking Becks. At one point Hans had us turn off the main road to show us a hidden swimming spot he knew from years earlier.

We then tried to find a hidden beach Hans knew about, but had no luck in finding it so we headed back to the main public beach in Cuxhaven. We hunkered down on the dog-friendly side and eventually snapped up a strandkorb from an exiting couple. All in all, a fun-filled, relaxing day at the beach with good friends, beer and grilled meat products—and therefore lots of attention from dogs!

Hans and Baden in matching “uniforms”—not by design.
Photo: Maret Voss